Das rittertum

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Colegio Alemán Alexander von Humboldt

Secundaria

Das Rittertum

Gruppe: III°B

Lehrer/in: Frau Mohring

Fach: Geschichte

Schüler: Armando Eder Argüelles

Rodrigo Ugalde

México, D.F., lunes 11 de enero de 2010

Burgen (Aufbau und Funktion)

Entstehung

Der frühmittelalterliche Burgenbau entwickelte sich vor allem im Zusammenhang mit der Landesverteidigung im 9./10. Jh. inden Grenzgebieten. Im Vordergrund stand zuerst die Schutzfunktion. Bei den frühen Burgen handelte es sich noch um kleinere, mehr oder weniger stark befestigte und eher hofartige Anlagen. Seit dem 10. Jh. setzte eine Entwicklung zur Wohnburg ein. Im 11. Jh. verließen die Hochadelsgeschlechter ihre Höfe und Herrensitze und bauten sich oft an unzugänglichen Stellen, auf Bergrücken oder hinterWassergräben, wehrhafte Burgen, die ihnen als Wohnsitze dienten. Damit begann der Prozess der Feudalisierung, der schließlich zur Ausbildung der Landesherrschaft geführt hat.

Allgemeine Funktion

Die Burg übernahm jetzt eine ganze Reihe verschiedener Funktionen. Die ursprüngliche Wehrfunktion blieb während des ganzen Mittelalters ausschlaggebend. Krieg im Mittelalter war stets auch ein Kampf umBurgen. Die Burg übernahm ferner wirtschaftliche Funktionen. Öfters war ein Gutsbetrieb an die Burg angeschlossen, der die Lebensmittelversorgung der Bewohner sicher stellte. Der Platz für eine neue Burg wurde gerne so gewählt, dass Handelsstraßen oder Schifffahrtswege von dort aus kontrolliert werden konnten. Bei günstiger Lage siedelten sich Handwerker und Kaufleute im Schutz des Burgbergs an.Aufgrund von alten Rechten, Abgaben und Zöllen verfügte die Burg über reiche Einkünfte aus dem Wirtschaftsverkehr. Dazu kamen die Erträge der Wälder und Felder innerhalb des Burgbanns. Im Umkreis von 10 Meilen waren die Menschen zu Dienstleistungen und Abgaben verpflichtet. Die Burg war sodann Verwaltungszentrum und vor allem politischer Mittelpunkt zur Sicherung der weltlichen Herrschaft, die baldüberhaupt nur noch mit Hilfe von Burgen zu bewältigen war. Hauptpunkt war vor allem auch möglichst viele Burgen an sich zu ziehen oder sich zumindest ein Öffnungsrecht vorzubehalten.

Aufbau eines Burges

Jeder Burg im Mittelalter bestand aus verschiedene bestimmte Teile:

Bergfried, Palas, Kamin, Wehrmauer, Wehrgang, Pechnase, Torgraben, Zugbrücke, Burgtor, Burgkapelle, Brunnen, Nebengebäude.Der Bergfried

überragte alle anderen Gebäude der Burg. Von seiner Spitze aus konnten Wächter das umliegende Land beobachten.Sie meldeten, wenn sich jemand der Burg näherte. Der Bergfried bot den Burgbewohnern Schutz, wenn sie angegriffen wurden. Der Eingang lag einige Meter über dem Boden, sodass er nur mit einer Leiter zu erreichen war. Sie konnte bei Gefahr schnell eingezogen werden.Der Brunnen

Im Falle einer Belagerung war es wichtig, neben einer ausreichende Menge an Lebensmitteln auch Wasser zu haben. Bei Burgen, die auf Bergen standen, mussten oft viele Meter tiefe Brunnen gegraben werden. Zusätzlich wurde Regenwasser in speziellen Anlagen, den Zisternen, aufgefangen.

Architektur

Die unterschiedlichen Funktionen der Burg haben sich natürlich auch in ihrem ÄußerenNiedergeschlagen. Das Erscheinungsbild war abhängig vom Stand der Bautechnik, dem Zeitgeschmack, der Entwicklung des Kriegswesens und der Waffen und vom finanziellen Stand des Erbauers.

Die vielfältigen Erscheinungen des mittelalterlichen Burgenbaus werden von den Archäologen mit typologischen Ordnungsbegriffen erfasst, wobei man sie folgendermaßen unterscheiden kann.

Skizze einesMittelalteres Burg

| |Höhenburg, Gipfelburg, Spornburg, Tiefburg, Wasserburg, Inselburg) |
|Landwirtschaftliche Lage | |
| |Ringburg, Turmburg, Motte, Axialburg, |
|Architektonischer Grundriss...
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