Die zweite weltkrieg

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  • Publicado : 17 de julio de 2010
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Überblick

Seit etwa 1870 haben drei neue Staaten die Bühne der Weltpolitik betreten: Japan, Italien und Deutschland.

Gemeinsamkeiten dieser Staaten

Territoriale Erwerbungen (Japan auf dem chinesischen Festland und im Pazifischen Ozean, Italien in Nordafrika und am Mittelmeer, Deutschland in seinem Kolonialreich).

Enttäuschung über den Ausgang des Ersten Weltkriegs. Auch Japanund Italien hatten, obwohl sie zu den Siegern gehörten, nicht alles bekommen, was sie beanspruchten.

Wirtschaftliche Rückschläge, die sich seit 1929 durch die große Depression verschärften.

Befreiung aus bürgerkriegsähnlichen Zuständen durch Abschaffung der Demokratie und Ersatz durch ein autoritäres Regime (Faschismus in Italien seit 1922, wachsender Einfluss des Militärs in Japan,Deutschland seit 1933).

Wiederaufnahme der Expansionspolitik der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg

Die Westmächte (die "alten" Großmächte) hatten ihren territorialen Besitz nach dem Ersten Weltkrieg noch einmal erweitert und dann das Ende der Erwerbungszeit proklamiert. Der Völkerbund war ein Instrument zur Bewahrung des territorialen Status quo.

Die drei neuen Nationalstaaten empfandensich als "Habenichtse". Sie erhoben sich gegen die Altbesitzenden, die ihnen den Platz an der Sonne verwehrten.
Neben diesen objektiven Voraussetzungen und Ursachen für das Entstehen von Konflikten zwischen den Staaten steht der unbedingte Wille Hitlers zum Krieg. Es ist jedoch nicht vorstellbar, dass ein einzelner Mensch eine friedliche Welt in einen Krieg stürzen konnte. ZahlreicheBedingungen haben die Durchsetzung Hitlers ermöglicht.

Japan

Seit dem Ende des Krieges mit Russland (1905) ist Japan Großmacht in Ostasien. Bereits während des Ersten Weltkriegs hat Japan versucht, eine wirtschaftliche und politische Machtstellung im Norden Chinas zu erhalten.

Im Friedensvertrag von 1919 wird Japan gezwungen, sich mit der Übertragung der deutschen Rechte in Kiautschou zubegnügen; die Provinz Schantung muss geräumt werden.

Es verbleiben zwei Auswege, um die stetig wachsende Bevölkerung zu ernähren: eine gesteigerte Industrialisierung oder der kriegerische Weg imperialistischer Ausdehnung über die Grenzen des nationalen Staates hinaus. Unter dem Druck des Militärs beschließt die Regierung, die Lösung ihres Problems in einer imperialistischen Machtausweitung zusuchen (seit 1931).

1932: Unterwerfung der Mandschurei. Proklamation von "Mandschukuo" als unabhängigen Staat, der jedoch völlig von Japan abhängig ist. Bis 1936 stieß die mandschurische Armee Japans wiederholt - gegen den Willen der Regierung - in chinesisches Gebiet vor.

7. Juli 1937: Beginn des Krieges gegen China (der Krieg dauerte bis 1945). Die Sowjetunion, die USA undGroßbritannien unterstützen den chinesischen Staatschef Tschiang Kai-schek mit Geld und Materiallieferungen, greifen jedoch nicht in die Kämpfe ein. Die Japaner erobern die Provinz Kanton.

Schrittweiser Übergang in das Lager der Besiegten des Ersten Weltkriegs.
Italien

Italien gehörte zu den Siegerstaaten des Ersten Weltkriegs, ist jedoch von den Friedensverträgen enttäuscht.

Seit 1918 großewirtschaftliche Schwierigkeiten (hohe Arbeitslosigkeit)

1921: Sieg des Faschismus, Mussolini (Ministerpräsident ab 1922) errichtet bis 1928 eine Diktatur.

Mussolinis Außenpolitik zielt auf eine Erneuerung des 'Imperium Romanum' und dessen Vormachtstellung im Mittelmeer.
Bis 1935 weicht Mussolini einem ernsten Konflikt mit den Mittelmeermächten Frankreich und Großbritannien aus. VonJugoslawien erreicht er 1924 die Überlassung von Fiume. Albanien wird schrittweise zu einem Protektorat Italiens. Aus Tripolis und der Cyrenaika wird die Kolonie Libyen.


1935 beginnt Italien einen Eroberungskrieg gegen das Völkerbundsmitglied Abessinien. Der Einnahme von Addis-Abeba folgt im Mai 1936 die Proklamation eines Kaiserreichs Äthiopien in Personalunion mit dem Königreich...
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