Gasificación en automóviles 1936 (alemán)

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  • Publicado : 6 de febrero de 2011
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Holzgasanlagen und generatoren fur den fahrzeugmotor

Wir musen, wie bereits erwahnt, anstrengungen machen, um die heimische kraftstoffwirtschadt von der kraftstoffeinfuhr unabhangig zu machen. Es fuhren viele Wege ist die Vergasung fester kraftstoffe, die wir im eigenen lande genugend zur Verfugung haben, wie Holz, Steinkohle, Braunkohle, Torf usw. In dazu geeigneten Generatoren.
Diesegeneratoren konnen an dem fahrgestell des kraftwagens angebracht warden, so daß sie dem fahrzeugmotor ein geeignnetes Sauggas liefern. Ein generator ist eine eigene Kleine gasanstalt, ein Ofen, in dem ein fester kraftstoff durch unvollstandige verbrennung in generatorgas verwandelt wird. Der feste kraftstoff wird also vergast.
An sich ist es wohl moglich, fast alle festen kraftstoffe im Generator zuvergasen. Fur stationare Zwecke ist dies ja schon lange bekannt und ublich. Fur den fahrzeuggenerator ist jedoch vorlaufig noch Holz und Holzkohle, zuweilen auch Torfkoks, vorherrschend, wahrend fur ihn die anderen festen kraftstoffe, wie steinkohle, Braunkohle usw., noch nicht sehr weit uber Versuche hinausgekommen sind. Der Deutz-generator der Humboldt-Deutzmotoren A.G. ist in der letzten Zeitfur Anthrazit als Kraftstoff sehr gunstig weiterentwickelt worden.

Holz, auch Holzhohle und Torf, sind in genugenden Mengen in Deutschland vorhanden und auch zu einem verhaltnismaßig billigen Preis zu bekommen. Der Holzerstehungspreis besteht zu einem großen Teil aus Arbeitslohn, so daß der motorenbetrieb mit Holzgas außer seinem belligerent preis auch noch im Sinne der Arbeitsbeschaffunggunsitg ist.

Betrachtet man einen Generator naher, so hat man es mit einem einfachen Ofen zu tu. Abb. 230 u.231 zeigen die Wirkung schematisch. Es ist ein ofen mit Rost, oben Kommt Holz hinein, unten wird luft zugefuhrt, und die Einfulloffnung fur das Holz wird luftdicht verschlossen. Wenn das Holz angezundet wird, dann eststeht, wie aus Abb. 230 ersichtlich, folgender Vorgang: Aus dem festenKraftstoff, in diesem Falle Holz, der in der obersten ersten Zone zunachst getrocknet und in der darunterliegenden zweiten Zone, der Verbrennungszone oder Oxydationszone zu Kohlensaure (CO2) verbrannt. In der daruberliegenden dritten Zone wird dann die an sich nicht brennbare Kohlensaure in dieser gluhenden Schicht zu dem brennbaren Kohlenoxyd (CO) reduziert. Dies ist dann die eigentliche Vergasungszone,die man auch Reduktionszone nennt. Die brennbaren gase ziehen, wie man aus Abb. 230 ersieht, nach oben ab. Man nennt dies auch aufsteigende Vergasung.

In diesem Gas, das den Motor zugefuhrt wird, sind alle unangenehmen Bestandteile noch vorhanden. Es sind meist teerische Bestandteile, die die ganze Anlage und den Motor verschmieren, wenn es nicht gelingt, sie durch gute Reinigungsanlagen abdenMotor verschmieren, wenn es nicht gelingt, sie durch gute Reinigungsanlagen abzusondern. Da eine grundliche Reinigung des gases von solchen Bestandteilen sehr umstandlich und schwierig ist - die Reinigungsanlagen durfen bei den beschrankten Platzverhaltnissen im Fahrzeug nicht zu groß werden -, ist man auf eine andere Form der Vergasung gekommen: die absteigende Vergasung.

Abb. 231 zeigt eineabsteigende Vergasungseinrichtung schematisch. Die zur Verbrennung notwendige luft bzm. Sauerstoff wird hierbei oberhalb des Rostes in die gluhende Schicht, also in die verbrennungs- oder Oxydetionszone, eigenfuhrt, wahrend das brennbare Gas nach unten abgefuhrt wird. Im Prinzip ist der Vorgang etwa derselbe. Zum ersten Anheizen Kommt eine Schicht Holzkohle in den Ofen und darauf Holz inentsprechend gunstig großen stucken. Der Fulldeckel wird luftdicht verschlossen und ein Ventilator in Bewegung gesetzt. Dieser saugt Luft bzw. Sauerstoff durch die Luftoffnungen in die Verbrennungszone, und die Holzkohle kann angezundet warden. Num verbrennen Teile des Kohlenstoffes der Holzkohle mit dem Sauerstoff der eingesaugten luft zu kohlensaure CO2 oder Kohlendioxyd, wie man dieses Gas auch...
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