Glosario de términos historia de la lengua alemana

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ABLAUT (APOFONÍA)
Von J.Grimm (1785-1863) aufgebrachter Begriff zur Bezeichnung der morphonolog. geregelten Vokalalternation in Flexion und Wortbildung der indogermanischen Sprachen.
-Bezeichnung für den regelmäβigen Wechsel bestimmter Vokale bzw. Vokalquantitäten und Vokalqualitäten in etymologisch zusammengehörigen Wörtern und Wortteilen, der von Beinflussung durch die lautliche Umgebungunabhängig ist.
z.B. (nhd) binden-band-gebunden.
GLÜCK, HELMUT. Metzler Lexikon Sprache. Metzler: Stuttgart/ Weimar: 2000.
LEWANDOWSKI,TH. Linguistisches Wörterbuch. Quelle&Meyer: Heidelberg, 1976.
Ablautreihe (Serie vocálica alternante)
Nach Tschirsch eine Ablautreihe wäre “die Gesamtheit der jeweils in einer etymologischen Gruppe auftretenden (oder möglichen) Vokale”.
Die Grundlage für dieZusammenstellung von Ablautreihen bildet die indogermanische ĕ-Reihe. Als lautgesetzliche Variationen (oder klassen ser starken Verben) der indogermanischen ĕ/ŏ- Ablautmöglichkeiten ergeben sich fünf Reihen des germanischen Ablauts, die sich als Systemform (germanische ë/i – a – Schwundstufe) + Variation durch lautliche Nachbarschaft darstellen lassen.
Klassifikation der germanischen starkenVerben nach ihrem Ablautverhalten. Die Klassen 1 bis 5 basieren dabei auf germanischen /e/ und  die 6. auf germanischen /a/. Die Ablautreihen werden an vier Referenzstellen angeführt, die folgendermaβen verteilt sind: Präsens, Ind. Prät Sg., Sonstiges Prät., Partizip Perfekt Prät.:
1)    System + Vokal i (ahd. rītan – rītu – reit – ritun – giritan)
2)    System + Vokal u (ahd. biotan – biutu – bōt– butun – gibotan)
3)    System + Sonantenverbindung (ahd. werfan – wirfu – warf – wurfun – giworfan)
4)    System + einfacher Konsonant (d.h. Silbenträger: a, e, i, o, u; m, n; l, r; w/u, j/i). (ahd. neman – nimu – nam – nāmun – ginoman)
5)    System + einfacher Konsonant (nach Boor/Wisniewski, Mittelhochdeutsche Grammatik). (ahd. geban – gibu – gab – gābun – gigeban)
6)    Eine sechsteAblautreihe ist quantitativ begründet. (ahd. faran – faru – fuor – fuorun – gifaran)
7)    Die 7. Klasse, die als einzige die indogermanische Perfektreduplikation bewahrt hat, behält nur in einigen Unterklassen den Ablaut als zusätzliche Tempus-Modus Marker. Da in den meisten germanischen Einzelsprache jedoch die Reduplikation verlorengeht, entwickeln sich sekundäre Ablautschemata(got. haitan : haíhait versus ahd. heizzan : hiez)
Gesondert sind die Ablautreihe der Präterito-Präsentia (Verben, deren Präsens die Form des Präteritums angenomen hat zu betrachten, z.B. ich weiβ, Inf. wissen).
Bibliographie:
-       GLÜCK, Helmut: Metzler Lexikon Sprache. J. B. Metzler Verlag; Stuttgart, 2000
-       LEWANDOWSKI, Th.: Linguistisches Wörterbuch. Quelle & Meyer, UTB. Heidelberg, 1976.

AHD:Sprachform des Deutschen von den ersten schriftlichen Überlieferungen an (um 750 n. Chr.) bis etwa 1050 n. Chr. Das Hochdeutsche entwickelte sich im 5.-8.Jh. n. Chr. aus dem Germanischen durch einige charakteristische Lautverschiebungen. So wurde z.B. (durch die Verschiebung der stimmlosen Verschlusslaute) aus germ. Water, drêpan, mâkon im Ahd. wazzar,treffan, mahhon.
Bekannte Schreiborte(Klosterschulen) in ahd. Zeit waren: Fulda, St. Gallen, Reichenau, Murbach, Regensburg, Freising und Monsee.
-Beziehung der Schreibsprache im hochdeutschen Raum vom Beginn der schriftlichen Überlieferung bis in das 11. Jh. in räuml. Abgrenzung zu den benachbarten ndt. und nichtdt. Maa. Erste Zeugnisse der ahd. treten vereinzelt im 6./7. Jh. auf. Der Beginn umfangreicherer Schriftlichkeit liegt im 8.J.h.
Diewichtigste Erscheinung, die das Ahd. von vorausgehenden Sprachstufen abgrenzt, ist die zweite Lautverschiebung, die das Hochdt. bis in die Gegenwart hinein geprägt hat. Das Schriftum des Ahd. erscheint an etwa 25 klösterl. Üerlieferungsorten. Aus ahd. Zeit werden über 70 lit. Texte überliefert.
HOMBERGER,D. Sachwörterbuch zur Sprachwissenschaft. Reclam: Stuttgart, 2000.
GLÜCK,...
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