International monetary fund - strenghts and weaknesses

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  • Publicado : 13 de octubre de 2010
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1. Einleitung
Der Internationale Währungsfonds (IWF), der 1945 in Bretton Woods zusammen mit seiner Zwillingsorganisation der Weltbank ins Leben gerufen wurde, hat sich im Laufe der Zeit sehr stark gewandelt. Im ursprünglichen Mandat von Bretton Woods bestand die Hauptfunktion des IWF darin, zur Stabilisierung der Währungen beizutragen und die wirtschaftliche Ent-wicklung und den Handelvoranzutreiben. Nach dem Zusammenbruch des Goldsystems hat sich der Fonds zunehmend auf die Förderung der weniger entwickelten Staaten konzentriert. Im Zuge dieser Fokussierung wurden mehrere Sonderfazilitäten geschaffen und der Mitarbei-terstab ausgebaut. Diese „Entwicklungshilfe“ rückte den IWF verstärkt in den Fokus der Glo-balisierungskritiker. Ihrer Meinung nach vertrete der Währungsfonds mitseiner neoliberalen Politik die Interessen der Industriestaaten. Zudem behindere seine an Konditionalitäten ge-bundene Kreditvergabe den wirtschaftlichen Fortschritt der Entwicklungsländer, anstatt ihn wie vorgesehen zu beschleunigen.
Diese Arbeit beschreibt im ersten Teil die historische Entwicklung des IWF und zeigt den Wandel des Mandats durch Sekundärverfassungen auf. Außerdem werden dieMöglichkeiten zur Kreditvergabe, mit besonderem Fokus auf die Sonderfazilitäten, genauer untersucht.
Der zweite Teil schildert und überprüft die Hauptkritikpunkte am Fonds. Im Zuge dieser Un-tersuchung wird gezeigt wie die Kreditvergabe Moral Hazard begünstigt. Zudem wird die Berechtigung der Kritik an der Konditionalität überprüft und die Überschneidungen des Fonds mit dem Aufgabengebiet der Weltbankwerden erläutert. Daran anschließend werden mögliche Lösungsvorschläge aufgezeigt.
Im letzten Teil der Arbeit wird die aktuelle Diskussion um einen Europäischen Währungs-fonds aufgegriffen und kritisch erläutert. Abschließend werden weitere Reformmöglichkeiten des Fonds dargestellt.

2. Historische Entwicklung des IWF
2.1 Gründung, Organisation und Stimmenverteilung
Die Idee, einenInternationalen Währungsfonds zu gründen, der die Währungspolitik durch eine ständige Institution überwachen sollte, geht vor allem auf John Maynard Keynes und Jerry Dexter White zurück, welche als Unterhändler Großbritanniens bzw. der USA die Rah-menbedingungen für den Fonds festlegten. Der Beschluss, diese Idee umzusetzen, wurde 1944 im Zuge des Währungs- und Finanztreffen der Vereinten Nationen inBretton Woods, New Hampsire gefasst. Ziel der Gründung war es, vor allem die sogenannte „beggar-thy-neighbor“ Politik, die viele Staaten während der Großen Depression betrieben, in Zukunft zu verhindern und ein stabiles Währungssystem zu errichten. Im Dezember 1945 unterschrieben die 29 Gründungsmitglieder den Vertrag, womit der IWF offiziell gegründet wurde. Der Fonds ist eine Sonderorganisationder Vereinten Nationen mit Sitz in Washington D.C..
Aktuell sind 186 Nationen Mitglied im IWF. Das oberste Entscheidungsorgan ist der Gouver-neursrat, in den jedes Mitglied einen Vertreter entsendet, zumeist den Finanzminister oder Zentralbankvorsitzenden. Der Gouverneursrat tagt einmal im Jahr und trifft grundlegende Entscheidungen wie z.B. Verfassungsänderungen. Für die laufendeGeschäftstätigkeit wie die Kreditvergabe ist ein 24 - köpfiges Direktorium zuständig. Da Entscheidungen mit mindes-tens 85 Prozent der Stimmen getroffen werden müssen, besitzen die USA mit 17 Prozent Stimmenanteil als einzige Nation ein Vetorecht. Das Stimmengewicht berechnet sich nach den eingezahlten Quoten eines jeden Landes. Die Quoten werden anhand einer Formel berechnet, in welche unter anderem dasBruttoinlandsprodukt, die Höhe der Währungsreserven und die Offenheit der einzelnen Länder mit einfließen.

2.2 Aufgaben und Ziele des IWF
2.2.1 Das ursprüngliche Mandat
Der IWF wurde gegründet, um die Währungspolitik seiner Mitgliedsländer zu überwachen, um so zu einer Öffnung der Märkte und einem ausgeglichenen Wachstum beizutragen. Die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der...
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