Die deutsche ursache

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  • Publicado : 2 de diciembre de 2010
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Die deutschen Ursachen der weltweiten  Finanzkrise
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/03/30/die­deutsche­ursache­der­ weltweiten­finanzkrise/ Um die wirtschaftliche und finanzielle Situation Deutschlands heute zu verstehen,  muss man zur Situation Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkrieges  zurückkehren. Die USA sahen Deutschland damals als einen Konkurrenten auf dem Weltmarkt, auf den man aufpassen muss, damit er nicht technologisch überholt  oder zu viele Ressourcen verbraucht. Deutschland interessierte die USA in erster  Linie als Militärstützpunkt, als Geldlieferant, als Risikoversicherer und als Workshop  für bestimmte Produkte.

Abb. 33: Das Segelschulschiff „Eagle“, ein  Schwesterschiff der Gorch Fock, 1936 bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut, wurde 1946 von den Amerikanern als Reparation konfisziert dient es auch heute noch  der amerikanischen Coast Guard. Das Herumsegeln mit konfisziertem Eigentum  ist typisch für die USA. Der zweite Weltkrieg kostete Deutschland etwa 5 Millionen Todesopfer, 90 Mio  Deutsche hatten aber überlebt. Viele Gebäude waren ruiniert, aber tausende von Firmen waren doch noch vorhanden, und viele Firmen hatten rechtzeitig wichtige  Produktionsgüter für den Wiederaufbau nach dem Krieg in Sicherheit gebracht. Mit dem Ende der Kriegshandlungen war das Leid für die deutsche Bevölkerung nun  aber keineswegs zu Ende. Deutschland war soweit nur als Beute erlegt, das  eigentliche Ausbluten und Schlachten begann zu diesem Zeitpunkt aber erst – und  hält bis auf den heutigen Tag an. Es begann mit einfachen Plünderungen, und hat mit den feindlichen Firmenübernahmen durch Heuschrecken­Fonds und den US­ Schrott­Immobilien für deutsche Sparer bis heute noch nicht geendet. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs verbrachten die Alliierten alles was Wert  hatte aus Deutschland, alle Schiffe, Flugzeuge und ganze Fabriken. Unter dem  Militärgesetz Nr. 52 der alliierten Militärregierung war die Konzernzerschlagung und die direkte Demontage vorgesehen.[1] Aus dem Deutschen Patentamt in Berlin  wurden 347.000 Patentschriften erbeutet, und die New York Times berichtete  1947 stolz, diese seien Billionen Dollar wert.[2]

Die Amerikaner nutzten und lizenzierten diese Patente fortan selbst. Als die  Amerikaner Deutschland 1952 mit dem Marshallplan und 1,4 Mrd $ „förderten“, erwarben sie mit dem Geld deutsche Betriebe und kauften Aktienmajoritäten. Auch in  den noch an den Kriegsfolgen leidenden umliegenden europäischen Ländern  erwarben sich die Amerikaner mit den ca. 13 Mrd $ Fördergeldern des Marshallplans  (3,1 Mrd $ für England, 2,6 Mrd $ für Frankreich, usw.) viele Anteile. Der russische  Außenminister Molotow nannte den Marshallplan deswegen ein Instrument zur Versklavung Europas. Man überzog Europa mit einem Netzwerk wirtschaftlicher  Einflussnahme.[3] Auch 1959 noch hielt in Deutschland die Konzernzerschlagung und direkte  Demontage an. Die wichtigsten deutschen Industrien werden seitdem von den  Amerikanern praktisch beherrscht. Größere Firmen durften nach dem Krieg nur  mit maßgeblicher alliierter Beteiligung den Betrieb wieder aufnehmen. Zum Vergleich ist es in Russland ausländischen Investoren weitgehend untersagt, mehr als 50  Prozent an einer Firma zu besitzen.[4] Bis 1963 gehörten den Amerikanern 700 deutsche Firmen, 2004 waren es schon  2.600,[5] und 2007 waren über die Hälfte der DAX­Konzerne und 20% aller  deutschen Aktien in ausländischem Besitz.[6] Und die Übernahme geht immer noch  weiter: Gerade hat die amerikanische KKR die deutsche Demag, den Triebwerkhersteller MTU und das Duale System gekauft, Flowers und Texas  Pacific wollen die Berliner Bank kaufen, Nomura will kommunale  Wohnungsunternehmen, Blackstone sucht in der Abfallbranche. Internationale  Verträge sorgen dafür, dass Amerikaner deutsche Firmen erwerben und die  Gewinne in die USA verbringen dürfen. Opel hat so nie einen Pfennig oder Cent Steuern in Deutschland gezahlt, da die ...
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