Konflikt

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  • Publicado : 5 de junio de 2011
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Männer müssen vor allen Dingen lernen, zwischen den Zeilen zu lesen und nachzufragen, wenn sie sich nicht sicher sind, was die Partnerin meinte „Frauen sagen häufig nicht direkt, was sie denken, das sorgt für Missverständnisse. Frauen hingegen können nicht darauf vertrauen, dass ihre verschlüsselten Botschaften beim Mann ankommen. Anstatt zu sagen: „In der Stadt hat ein neues Lokal eröffnet“sollten sie ihren Wunsch direkt äußern: „Hast du Lust, mit mir in das neue Restaurant zu gehen?“
Wenn die Kommunikation erst falsch läuft, entsteht schnell ein Teufelskreis: „Anstatt miteinander, reden Paare aneinander vorbei“, beschreibt Barth das Problem. Jeder fühlt sich missverstanden. Die Folge: Gemeinsame Gespräche reduzieren sich auf ein Minimum. „Wer nicht miteinander spricht, hat auchkeinen Streit. Diese Unlösung ist in den meisten Fällen zuerst für die Frau unerträglich. Tatsächlich kommt sie einer gefühlten Trennung recht nahe“, beschreiben es die Hamburger Eheberater
Zunächst erklärt die Trainerin den Teilnehmerinnen, warum es für Frauen manchmal so schwierig ist, mit Männern zu kommunizieren: "Männer bewegen sich gern in Gruppen. Das war schon bei der Mammutjagd hilfreich."Die Anerkennung im Team sei bereits für kleine Jungen sehr wichtig. Die größte Angst des Mannes sei daher der Gesichtsverlust, so Dürr. Für Frauen dagegen, die eher auf das Zweiergespann etwa mit der besten Freundin setzen, gebe es nichts Schlimmeres als Liebesverlust. Das sei auch der Grund, so die Seminarleiterin, warum Frauen im Streit schnell emotional würden - sie befürchten, alleingelassen zu werden. "Für den Mann ist das unverständlich, denn er bleibt lieber sachlich, um sein Gesicht nicht zu verlieren."
Männer fühlen sich in Streitsituationen äußerst unwohl - schon kleine Jungen entziehen sich, wenn die Mutter schimpft, oder schalten auf Durchzug. Frauen, die sich im Ärger verzetteln und den Mann mit Vorwürfen überhäufen, erreichen daher gar nichts, denn dann machen Männerdicht oder flüchten. Die Frau sollte daher ihren Groll zur Seite schieben, "wie eine Kugel", und erst dann wieder auspacken, wenn sie mit einer Frau spricht. "Dann darf der ganze Ärger heraus, denn hier trifft er auf Verständnis." Im Gespräch mit dem Partner dagegen heißt es: Immer das goldene Ziel im Auge behalten. "Lieber zusammen gewinnen als einsam siegen", mahnt Dürr. Die Frauen sollten wegkommen vom Kampf "Ich gegen Ihn". "Es geht darum, was Wir erreichen wollen." Das gilt es auch dem Mann zu vermitteln.
Am besten funktioniert das, wenn man ihn nicht gleich mit einer To-do-Liste konfrontiert. "Am Anfang möglichst nur einen Punkt benennen - höchstens zwei, sonst kommt es zum Fluchtreflex", erklärt die Seminarleiterin. Oder, fast noch schlimmer: Die Männer versuchen einenNebenkriegsschauplatz aufzumachen und geben die Vorwürfe zurück: "Du machst ja auch..." Das dürfe frau nicht zulassen, so Dürr: "Immer beim Punkt bleiben, andere Themen vertagen, eventuell einen Termin vereinbaren, wann darüber gesprochen werden soll." Und nicht lange rechtfertigen, sondern schnell darauf zurückkommen: "Wie können wir es besser machen?"
Die Totschlag-Argumente der Rückzügler
Eine beliebteAbwehrmaßnahme von Männern seien Totschlag-Argumente wie "Du hast doch keine Ahnung." oder "Du drehst und wendest alles so, wie es Dir passt." In diesem Fall konkret nachfragen: Wann habe ich etwas gewendet? Wieso kann ich das nicht wissen? "So merkt der Mann, dass er mit diesen Argumenten nicht weiter kommt", sagt Dürr. Doch auch die Frauen neigen zu Verallgemeinerungen. "Die Worte ‚immer' und‚nie' besser vermeiden", rät die Trainerin. Auch anzuführen, dass seine Mutter oder Freunde das alles genauso sehen, ist eher uneffektiv: "Sonst fühlt er sich erdrückt."
Abwehrmaßnahmen können verhindert werden, wenn der Mann im Gespräch positive Verstärkung erfährt. "Männer loben sich ständig gegenseitig und klopfen sich auf die Schulter", weiß Dürr. Lob sei für den Mann eine Bestätigung als...
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