Hindsight bias

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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Psychologie

Rückschaufehler und Metakognitionen:

Einfluss der Rückmeldung auf den Rückschaufehler und die Erinnerungsleistung

Modul D:
Empirisch -Experimentelles Praktikum
Kurs E

Psychologie (B.Sc.)
- 3. Fachsemester -
WS 2010/2011

Kursleiter: Dipl. Psych. E. Stirner

Autor: Dshamilja Marie HellmannKontaktadresse:

Dshamilja Marie Hellmann
Goebenstraße 40
53113 Bonn
Tel. 0178/6343535, E-Mail: s5dshell@uni-bonn.de
Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 4

1.1 Darstellung der relevanten theoretischen Grundlagen 4

1.2 Relevanz und Darstellung vorliegender empirischer Befunde 5

1.3 Design 5

1.4 Messmethoden 5

1.5 Theoretische Erklärungen des Rückschaufehlers 61.5.1 Kognitive Prozesse 6

1.5.2 Modell „selektive Aktivierung von assoziativ verknüpften Informationen“ 7

1.5.3 Metakognitionen 7

1.5.4 Individuelle Differenzen 7

1.6 Hypothesen 8

2 Methode 8

2.1 Design 9

2.2 Versuchspersonen 9

2.3 Versuchsmaterial und –durchführung 9

2.4 Analyse 10

3 Ergebnisse 11

4 Diskussion 13Literaturverzeichnis 16

Anhang 17

Zusammenfassung

Die Beurteilung eigener Schätzungen hinsichtlich eines Sachverhalts unterliegt – nach Präsentation der tatsächlichen Lösung – einer systematischen Verzerrung namens Rückschaufehler, die den zentralen Gegenstand dieser Studie darstellt. Mit dem Ziel der Replikation orientiert sie sich am typischen Design der Experimente zumRückschaufehler. 97 Versuchspersonen aus einem universitären Umfeld geben zunächst Schätzungen zu schweren Allgemeinwissensfragen ab und erinnern ebendiese Schätzungen mit einem Retentionsintervall von einer Woche. Eine Manipulation der Versuchspersonen erfolgt durch die Angabe korrekter Lösungen zu einigen Fragen (Experimentalitems), die bei anderen ausbleibt (Kontrollitems). Außerdem wird der Einfluss einerwillkürlichen Rückmeldung zur Schätzleistung untersucht. Als Resultat zeigt sich eine Annäherung der erinnerten Schätzungen an die Lösungen; folglich konnte der Rückschaufehler repliziert werden. Der Einfluss der Rückmeldung auf die Erinnerungsleistung zeigt keinen signifikanten Effekt, jedoch besteht ein Trend bei dem negative Rückmeldungen zu einem größeren Rückschaufehler führen als positive.Dies ist möglicherweise auf die geringe Stichprobengröße und Probleme hinsichtlich der Rückmeldung zurückzuführen.

1 Einleitung

Im Rückblick glauben viele Menschen Dinge schon immer gewusst zu haben, während sie sich oft falsch an ihre eigenen Vorhersagen erinnern und im Nachhinein ihr eigenes Wissen überschätzen (Fischhoff, 1982). Diese verzerrende Tendenz – der Rückschaufehler – soll indieser Arbeit vorgestellt und durch eine empirische Untersuchung repliziert werden. Dabei orientiert sie sich zunächst an der Publikation von Pohl (2004), die als eine der führenden Studien zum Rückschaufehler betrachtet werden kann. Als besonderer Einflussfaktor auf den Rückschaufehler wird außerdem die Wirkung einer fiktiven Rückmeldung zu Leistungsergebnissen getestet. Der erste Abschnitt bieteteinen Überblick über wichtige theoretische Grundlagen, stellt zentrale empirische Befunde vor, beschreibt relevante Designs und Messmethoden und präsentiert neben verschiedenen theoretischen Ansätzen und Modellen die Hypothesen der vorliegenden Studie. Die Methode wird im zweiten Kapitel erläutert, bevor im dritten Teil die Ergebnisse dar-gestellt werden. Diese werden im Diskussionsteilabschließend besprochen und bewertet.

1.1 Darstellung der relevanten theoretischen Grundlagen

Der Rückschaufehler lässt sich einfach anhand eines Beispiels verdeutlichen: Personen empfinden bei der Frage „wie viele Tage die Sonne für eine vollständige Rotation um ihre Achse braucht“ oft völlige Ahnungslosigkeit, fragen sich zunächst einmal, ob die Sonne überhaupt rotiert und verlassen sich bei der...
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