Mediation

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  • Publicado : 5 de octubre de 2010
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Mediation ist eine Kunst und die Welt braucht viele Künstler.
Nina L. Dulabaum

1. Einleitung
Die Mediation hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr Interesse geweckt. Es gibt in Deutschland mittlerweile viele Stellen, die Mediatoren ausbilden oder Schulungen für Pädagogen durchführen. Vor allem an Schulen gewinnt die Peer-Mediation immer mehr an Bedeutung. Aber auch beiScheidungsverfahren und betrieblichen Mitarbeiterkonflikten sowie Nachbarschaftskonflikten wird des Öfteren auf Mediatoren als Streitschlichter zurückgegriffen.
Wie das Zitat von Nina L. Dulabaum ausdrückt, ist der Bedarf nach Mediation vorhanden, denn „die Welt braucht viele Künstler“. Insbesondere durch die rasante Entwicklung der Peer-Mediation muss sich aber auch gefragt werden, ob Schüler schon„Künstler“ sein können und ob Mediation durch die Anwendung in immer mehr Bereichen nicht an Professionalität verliert.
In der vorliegenden Arbeit sollen zunächst die beiden Begriffe Konflikt und Mediation geklärt werden. Dabei wird die Mediation in Differenzierung zu anderen Verfahren dargestellt und die einzelnen Phasen und Techniken der Methode werden beleuchtet.
Daraufhin soll betrachtet werden, wieim Umfeld Schule Mediation angewandt wird und welche Chancen und Probleme sich daraus ergeben. Dabei wird auch die Ausbildung von Schülern zu Peer-Mediatoren betrachtet.
Aus Gründen der Lesbarkeit ist die Personenbezeichnung in dieser Arbeit vereinheitlicht. Ich habe dafür die männliche Form gewählt. Mädchen und Frauen sind selbstverständlich in die Ausführungen eingeschlossen.

2. KonflikteMan unterscheidet Konflikte in intrapersonelle und interpersonelle Konflikte.
Der intrapersonelle Konflikt ist ein Konflikt mit sich selbst, also eine Diskrepanz zwischen eigenen Wertvorstellungen und/oder eigenen Interessen. Er ist kein Ausgangspunkt für eine Mediation, da nur eine Person Gegenstand des Konfliktes ist.
Dahingegen entsteht ein interpersoneller Konflikt aus denInteressenunterschieden und/oder Werteunterschieden mehrerer Konfliktparteien, meist unterschiedlichen Alters oder gesellschaftlicher Stellung[1]. Erst durch das Agieren der Parteien aus ihren unterschiedlichen Interessen heraus entsteht durch ein Überschneiden der Handlungsstrategien der Konflikt.
Neben den Werte- und Interessenkonflikten lassen sich noch weitere Konflikttypen des interpersonellen Konfliktesunterscheiden. Dazu gehören Beziehungskonflikte, Kompetenzkonflikte, Strukturkonflikte sowie Sachkonflikte[2]. Diese Zuordnung nach Konflikttypen ist hilfreich um den Konflikt zu konkretisieren und Lösungen zu finden, man muss aber dabei beachten, dass die Typen nicht selten gemeinsam wirken[3].
Konflikte lassen sich in jedem Lebensbereich finden, sei es in der Schule, am Arbeitsplatz, in derFamilie oder bei den Freunden. Oft werden Konflikte als störend und negativ empfunden und daher oftmals ignoriert oder umgangen.

3. Einführung Mediation
3.1 Definition
Die Idee der Mediation ist es Konflikte als Chance zu sehen[4]. Das Wort Mediation kommt ursprünglich von dem lateinischen Wort „mediare“, das übersetzt vermitteln heißt. Beim Mediationsverfahren sollen zwei oder mehr aufeinandertreffende Konfliktparteien mit Hilfe eines Vermittlers – dem Mediator – eine für alle akzeptable Lösung ihres Konfliktes erarbeiten und schriftlich festlegen. Diese sogenannte Win-Win-Lösung impliziert, dass alle Parteien davon nutzen haben und nicht eine allein der Gewinner des Konfliktes ist. Im Gegensatz zu Gerichtsverfahren und Schiedssprüchen geht es dabei nicht darum, herauszufinden wer schuldist oder recht hat, sondern der Konflikt selbst und die Interessen und Motive sollen betrachtet werden[5]. Außerdem entscheidet im Verfahren der Mediation nicht die dritte Instanz über das Resultat, es tuen die Streitparteien selber. Die Mediation gliedert sich zumeist in fünf feste Phasen, die es erleichtern sollen, strukturiert zu einer Lösung des Konfliktes zu gelangen.
Wichtig beim...
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